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01.10.2015 | Originalien | Ausgabe 5/2015

Pädiatrie & Pädologie 5/2015

Prävention der Internetsucht

Workshops für Kinder und Jugendliche mit Digitalen Methodenkoffern

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 5/2015
Autoren:
M. Dreier, K. Wölfling, M. E. Beutel, K. W. Müller

Zusammenfassung

Kinder und Jugendliche sind heute „always on“, ein digitaler Lebenswandel, der mit besonderen Erziehungsaufgaben einhergeht. Für einen gesunden Dialog zum Thema Internetnutzung sind zwei Voraussetzungen notwendig, die Verbesserung des erwachsenen Verständnisses für die Lebenswelt der Heranwachsenden und die Sensibilisierung der Schüler für Verhaltenssüchte. Als Beitrag zur Prävention von Internetsucht wurden verschiedene Peer-Education-Workshops entwickelt. Exemplarisch werden drei dieser Workshops und die dazugehörigen Digitalen Methodenkoffer beschrieben. Workshop I kann aufgrund seines mitgelieferten Materials auch ohne die Anwesenheit eines Internetsuchtexperten durchgeführt werden. Sämtliche Arbeitsmaterialien sind detailliert beschrieben, inklusive des Ablaufplans. Workshop II umfasste einen Vortrag zum Thema Internetsucht und geht insbesondere auf die diagnostischen Kriterien ein. Eine abschließende Diskussion trägt zu einem besseren Verständnis der Internetsucht bei. Workshop III behandelt die aktuell beliebten „free-to-play games“. Am Beispiel des klassischen Spiels Mühle, das zu „Megahit Mühle Online 1“ umgestaltet wird, erarbeiten die Schüler aus ihrer Expertensicht ein Monetarisierungskonzept. Sie reflektieren so über die ihnen aus der eigenen Spielerfahrung bekannten spielimmanenten Faktoren und auch über Methoden, die dazu dienen, Spieler zum Durchschreiten einer Paywall zu bewegen. Schüler miteinander zum Thema Mediennutzung arbeiten zu lassen, resultiert in einer kritischen Reflexion des eigenen Verhaltens, dem Verinnerlichen von Frühwarnsymptomen und dem Wissen über konkrete Handlungsstrategien bei mediennutzungsassoziierten Problemen.

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Literatur
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