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05.08.2020 | original article | Ausgabe 13-14/2020

Wiener Medizinische Wochenschrift 13-14/2020

Präoperative Risikoabklärung und Anästhesieaufklärung mittels Telefonvisite

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 13-14/2020
Autoren:
Salah Benhebesse, Georg Gibas, Prof. Dr. Sibylle Kietaibl
Wichtige Hinweise

Gender

In dieser Arbeit wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Auch das weibliche Geschlecht wird dabei ausdrücklich mit gemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Grundlagen

Die präoperative Risikostratifizierung, Patientenoptimierung und Anästhesieaufklärung erfolgen zumeist in Präanästhesieambulanzen im direkten Arzt-Patient-Gespräch. Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung der präanästhesiologischen Telefonvisite als Ab- und Aufklärungsalternative für die klinische Praxis.

Methodik

Nach Abklärung datenschutz- und medizinrechtlicher Aspekte wurden monozentrisch Erfahrungen mit der Durchführung von Telefonvisiten gesammelt.

Ergebnisse

Anfänglich wurden Schmerzpatienten vor Wirbelsäulenoperationen mit unzumutbar langem Anfahrtsweg zur Präanästhesieambulanz telefonisch ab- und aufgeklärt. Aufgrund der Wirksamkeit und des Fehlens von medizinischen oder prozessualen Komplikationen wurde das Angebot der Telefonvisite nach 1 Jahr auf sämtliche Patienten ausgeweitet. Mittlerweile werden 47 % der Präanästhesiegespräche per Telefonvisite durchgeführt. Erfolgsrelevant sind die Einwilligung des Patienten zur Telefonvisite, eine multimediale Patientenedukation vor der Telefonvisite, Kommunikationskompetenzen der Anästhesisten, Dokumentation und eine klar definierte Ablaufbeschreibung inklusive Umstieg auf das direkte Gespräch.

Schlussfolgerung

Die präanästhesiologische Telefonvisite ist als Alternative zum direkten Präanästhesieambulanzgespräch geeignet. Hohe Patientenzufriedenheit ergibt sich aus dem patientenorientierten Ablauf, der Vermeidung von Wegen und der partizipativen Kommunikation.

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