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25.01.2021 | Polyzythämia vera | Übersichtsartikel | Onlineartikel

Polycythaemia vera: Interferontherapie auch bei niedrigem Risiko?

Autor:
Friederike Klein
Der Polycythaemia vera (PV) widmete sich bei der 62. ASH-Jahrestagung eine eigene Sitzung und hier wurden unter anderem aktuelle Studienergebnisse zur Interferontherapie präsentiert. Sie könnte auch bei Niedrigrisiko-Patienten sinnvoll sein und bei anhaltendem komplettem hämatologischem Ansprechen (CHR) unter Umständen auch pausiert werden. Leitlinien sollten Interferon-alpha (IFN-α) in ihren Empfehlungen zur Therapie bei Polycythaemia vera (PV) auch bei niedrigem Risiko berücksichtigen, ist Prof. Ghait Abu-Zeinah von der Weill-Cornell-Klinik in New York überzeugt. Eine Auswertung von 470 Patienten mit myeloproliferativen Neoplasien (MPN), die an seinem Zentrum bis zu 45 Jahre lang (median 10 Jahre) beobachtet worden waren, belegt den günstigen Effekt von IFN-α auf das Gesamtüberleben (OS). In der Kohorte überwogen Patienten mit PV (47%) und essenzieller Thrombozythämie (ET, 45%). 93 Patienten hatten als erstes und mindestens ein Jahr lang rekombinantes IFN-α erhalten, 189 Hydroxyurea (HU) und 133 waren nur mit Phlebotomien behandelt worden. Weitere 55 Patienten hatten andere Therapien erhalten. Ein Crossover fand bei 26% der Patienten statt. 

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