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Gesamtvertrag für Ärzte: Einheit oder Vielfalt?

Steinhart und Huss ringen um Österreichs Gesundheitszukunft

  • 12.01.2026
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Ein Vertrag für ganz Österreich – oder passgenaue Lösungen für jedes Bundesland? In der Debatte um den ärztlichen Gesamtvertrag prallen zwei Grundhaltungen aufeinander. Ärztekammer-Präsident Johannes Steinhart warnt vor einem zentralistischen Zugriff auf ein System, das von regionaler Vielfalt lebt. Landesärztekammern seien keine Bremsklötze, sondern Garanten für Versorgung nahe am Patienten. Einheitliche Regeln dürften nicht zu Einkommensverlusten führen und müssten die Realität ärztlicher Arbeit abbilden. 

ÖGK-Obmann Andreas Huss hält dagegen: Neun verschiedene Verträge seien ein Relikt, teuer und intransparent. Ein österreichweit einheitlicher Gesamtvertrag schaffe Fairness, Klarheit und moderne Strukturen – für Ärzte wie für Patienten. Leistungskatalog, Organisation und Honorare sollen neu geordnet werden, ohne jemanden schlechter zu stellen.  Steinhart und Huss treffen in einer von ÖKZ-Chefredakteur Josef Ruhaltinger moderierten Diskussion direkt aufeinander.
Bis Mitte 2026 soll eine Einigung stehen. Der Weg dorthin ist steinig. Doch klar ist: Es geht nicht um Formalien, sondern um die Zukunft der Versorgung. Vereinheitlichen, wo es sinnvoll ist. Differenzieren, wo es nötig bleibt. 

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