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17.03.2021 | Originalien | Ausgabe 1/2021

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 1/2021

Pleiotrope Wirkung von Vitamin D mit Berücksichtigung von COVID-19

Zeitschrift:
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen > Ausgabe 1/2021
Autor:
PD Dr. med. habil. Stephan H. Scharla
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Vitamin D wird aus der Nahrung aufgenommen oder in der Haut unter Einwirkung von UV-Licht gebildet. In der Leber wird 25(OH)-Vitamin D gebildet und in der Niere 1,25(OH)2-Vitamin D, welches als Hormon den Knochen- und Mineralstoffwechsel reguliert.
Außerhalb der Niere besitzen viele Organe Enzyme, um 1,25(OH)2-Vitamin D zu bilden für autokrine und parakrine Wirkungen. Für diese pleiotropen Effekte erscheint eine gleichmäßige Vitamin-D-Versorgung (tägliche Vitamin-D-Supplementation) mit mäßiger Dosierung besser wirksam als hoch dosierte Bolusapplikationen. Neben der klassischen Wirkung von 1,25(OH)2-Vitamin D auf das muskuloskelettale System sind unter den extraskelettalen Wirkungen insbesondere die immunregulatorischen Effekte mittlerweile sehr gut belegt. So kann durch eine gute Vitamin-D-Versorgung das Risiko für respiratorische Infekte vermindert werden, was gerade im Hinblick auf die aktuelle COVID-19(Coronavirus-Erkrankung-19)-Pandemie von Bedeutung erscheint.

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Literatur
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