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20.05.2020 | originalarbeit Open Access

Phänomenologisch-hermeneutische Struktur- und Prozessdiagnostik in der Existenzanalyse

Zeitschrift:
Psychotherapie Forum
Autor:
Astrid Görtz
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die neuere Existenzanalyse nach Alfried Längle ist durch die Entwicklung theoretischer Modelle auf Basis der existenzanalytischen Anthropologie gekennzeichnet, nämlich des Strukturmodells der existentiellen Grundmotivationen und des Prozessmodells der Personalen Existenzanalyse. Beide Theoreme stellen eine Grundlage für die Diagnose von personalen Ressourcen und Defiziten der Patient_innen am Beginn sowie im Laufe des Therapie-Prozesses dar. Entsprechend der phänomenologischen Grundhaltung der Existenzanalyse werden jegliche Erkenntnisse und Diagnosen während des therapeutischen Prozesses im Sinne einer phänomenologischen Epoché laufend überprüft und weiterentwickelt. Im vorliegenden Beitrag soll anhand einer Einzelfall-Analyse veranschaulicht werden, wie eine sowohl struktur- als auch prozessorientierte existenzanalytische Diagnostik den therapeutischen Prozess begleitet und nicht zuletzt eine systematische Erforschung der therapeutischen Wirkelemente im Wege qualitativer Einzelfallforschung ermöglicht.
Literatur
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