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21.09.2020 | originalarbeit | Ausgabe 1-2/2021 Open Access

Wiener Medizinische Wochenschrift 1-2/2021

Personenbezogene Gesundheitsdaten in einer Pandemie – ethische und rechtliche Aspekte

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 1-2/2021
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Martina Schmidhuber, Univ.-Prof. Dr. Karl Stöger
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ist immer wieder das Argument zu hören gewesen, Gesundheitsschutz müsse dem Datenschutz jedenfalls vorgehen. In dieser Pauschalität ist diese Aussage zwar plakativ, aber weder aus ethischer noch aus rechtlicher Sicht zutreffend. Eine Pandemie kann zwar durchaus einen Grund dafür liefern, vorübergehend auf Gesundheitsdaten zuzugreifen. Dabei ist aber zum einen darauf zu achten, dass dies nur in unbedingt notwendigem Ausmaß erfolgt und zum anderen, in welchem größeren Kontext diese Daten verwendet werden. Dieser Beitrag skizziert an drei Beispielen – Risikoatteste, Tracking Apps und Immunitätszertifikate – einige der dabei zu berücksichtigenden ethischen und rechtlichen Überlegungen. Damit soll verdeutlicht werden, dass auch in der Pandemie die Abwägung von Argumenten und die Verhältnismäßigkeit der ergriffenen Maßnahmen nicht aus den Augen verloren werden dürfen.

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