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01.02.2016 | Chirurgie | Ausgabe 1/2016

Wiener klinisches Magazin 1/2016

Peritonealkarzinose

Behandlung mit zytoreduktiver Chirurgie und hyperthermer intraperitonealer Chemotherapie

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 1/2016
Autoren:
OA Dr. Klemens Rohregger, Prim. Univ.-Prof. Dr. Klaus Emmanuel

Zusammenfassung

Hintergrund

Bei der Therapie der Peritonealkarzinose verschiedener gastrotintestinaler Karzinome, des malignen peritonealen Mesothelioms, des primär peritonealen Karzinoms und des Ovarialkarzioms (rezidiv), ist die zytoreduktive Chirurgie (CRC) und die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) eine wirkungsvolle Behandlungsoption für ein selektioniertes Patientengut.

Fragestellung

Ist die zytoreduktive Chirurgie und die anschließende HIPEC (hypertherme intraperitoneale Chemotherapie) eingebettet in ein multimodales Therapiekonzept eine sinnvolle Therapieoption?

Material und Methoden

Literaturrecherche und Auswertung vorliegender Studien

Ergebnisse

Abhängig von Selektionskriterien wie dem Ausschluss einer extra abdominellen Metastasierung, eingeschränktem Tumorvolumen und möglicher kompletter Zytoreduktion sowie gutem Performancestatus spielen die komplette chirurgische Zytoreduktion und die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie eine wichtige Rolle bei der Behandlung der Peritonealkarzinose. Die vorliegende Literatur zeigt für dieses Therapiekonzept einen deutlichen Überlebensvorteil im Vergleich zur rein palliativen systemischen Chemotherapie. In ausgewählten Indikationen kann die CRC und HIPEC auch in kurativer Absicht angewendet werden.

Schlussfolgerung

Nach Entscheidung in einem interdisziplinären Tumorboard kann das Therapiekonzept der CRC und HIPEC eingebettet in ein multimodales Therapieregime in einem spezialisierten Zentrum mit zufriedenstellender Mortalität und Morbidität durchgeführt werden.

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Literatur
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