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01.03.2015 | übersicht | Ausgabe 1/2015

neuropsychiatrie 1/2015

Parkinson-Krankheit und Psychosen

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 1/2015
Autoren:
Jacopo Vittoriano Bizzarri, Giancarlo Giupponi, Ignazio Maniscalco, Patrizia Schroffenegger, Andreas Conca, Hans Peter Kapfhammer

Zusammenfassung

Psychotische Symptome stehen bei der Parkinson-Krankheit (PD) in Zusammenhang mit erhöhter Beeinträchtigung, einer Verschlechterung der Lebensqualität und einen schlechteren Langzeitprognose. In diesem Artikel wird über klinische Merkmale, Hypothesen über die Pathogenese, und aktuelle Strategien für die Behandlung der Parkinson-Krankheit Psychose (PDP) berichtet. Nach epidemiologischen Studien liegt die Prävalenz von PDP zwischen 20 bis 40 %. Komplexe visuelle Halluzinationen sind die häufigsten psychotischen Symptome und bei 17 bis 72 % der Patienten vorhanden. Andere sensorische Störungen umfassen taktile Halluzinationen, das Gefühl der Präsenz und visuelle Illusionen. Halluzinationen sind häufig von Wahnvorstellungen, deren häufigsten Themen Verfolgung und Eifersucht sind, begleitet. Die Pathophysiologie der PDP bleibt unklar. Verschiedene Faktoren sind beteiligt, darunter Levo-Dopa und Dopamin-Medikamente, Neurotransmitter Ungleichgewichte, neuroanatomische Veränderungen, abnormale visuell-räumliche Prozesse und genetische Veranlagung. Der erste Schritt bei der Behandlung von anhaltenden und problematischen PDP ist die Reduktion der Anti-PD-Medikamente. Die Therapiewahl fällt auf Antipsychotika der zweiten Generation, wobei sich Clozapin als effektivstes und verträglichstes Medikament bei Parkinson-Patienten erwiesen hat.

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