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01.11.2019 | Pankreatitis | Originalien | Ausgabe 4/2019

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 4/2019

Medikamentös induzierte akute Pankreatitis

Zeitschrift:
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen > Ausgabe 4/2019
Autoren:
Sonja Wurm, MD Walter Spindelböck
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Trotz geringer Häufigkeit als Ursache einer akuten Pankreatitis (AP) sollte bei plausiblem klinischem Zusammenhang eine medikamentöse Genese in Betracht gezogen werden. Falls ein Medikament als potenzielle Ursache einer AP in Betracht gezogen wird, bieten Klassifikationssysteme eine Hilfestellung zur Einordnung hinsichtlich der Plausibilität des Zusammenhangs. Unter der Vielfalt der pankreatitisassoziierten Medikamente nimmt Azathioprin als dahingehend gut untersuchte Substanz eine Sonderstellung ein, pankreatische Nebenwirkungen der zunehmend onkologisch eingesetzten Immuncheckpointinhibitoren sind derzeit Gegenstand der klinischen Forschung. In jedem Fall sollten, bis zum Ausschluss häufigerer Ursachen, potenziell mit Pankreatitis assoziierte Medikamente und die Diagnose einer AP als Koinzidenz gewertet werden. Die Fehldiagnose einer medikamentösen Ursache bei AP anderer Genese führt zum einen zum Ausschluss möglicher (tatsächlich geeigneter) Behandlungsoptionen für die Patientinnen und Patienten und zum anderen zum möglichen Fortbestand der eigentlichen Ursache der AP (z. B. biliäre Genese).
Literatur
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