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Pankreaszysten – Indikationen, Zeitpunkt und Rationale für eine Surveillance

  • 11.01.2023
  • Gastroenterologie
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Zystische Läsionen an der Bauchspeicheldrüse werden immer häufiger akzidentell bei meist asymptomatischen Patienten entdeckt. Die klinische Einordnung solcher Zufallsbefunde gestaltet sich oft schwierig und verunsichert Ärzt:innen wie Patient:innen gleichermaßen.

Fragestellung

Stand der aktuellen Empfehlungen zum Umgang mit zystischen Pankreasläsionen.

Material und Methoden

Selektive Literaturrecherche in PubMed unter Berücksichtigung aktueller Leitlinien.

Ergebnisse

Essenziell ist die korrekte diagnostische Einordnung der zystischen Läsion, da sich hieraus das weitere Vorgehen ergibt. Eine Resektion wird in der Regel für muzinös-zystische Neoplasien (MCN), solide pseudopapillare Neoplasien (SPN) und intraduktale papillar-muzinöse Neoplasien (IPMN) mit relevanten Risikomerkmalen wie deutlicher Hauptgangdilatation empfohlen. Die IPMN ohne Risikomerkmale sollten regelmäßige kontrolliert werden, sofern Komorbiditäten und Lebenserwartung eine Resektion im Verlauf noch zulassen. Die serös-zystischen Neoplasien (SCN) sind benigne und müssen nur bei klinischen Beschwerden reseziert werden. Entzündliche Pankreaszysten sollten nur unter bestimmten Umständen behandelt werden.
Titel
Pankreaszysten – Indikationen, Zeitpunkt und Rationale für eine Surveillance
Verfasst von
Dr. Marlies Vornhülz
Dr. Simon Sirtl
Dr. Elisabeth Orgler
Dr. Maximilian Weniger
Prof. Dr. Jörg Schirra
PD Dr. Georg Beyer
Prof. Dr. Julia Mayerle
Publikationsdatum
11.01.2023
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener klinisches Magazin / Ausgabe 1/2023
Print ISSN: 1869-1757
Elektronische ISSN: 1613-7817
DOI
https://doi.org/10.1007/s00740-022-00475-8
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