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09.01.2018 | Pädiatrie | Originalien | Ausgabe 1/2018 Open Access

Pädiatrie & Pädologie 1/2018

Schutzimpfungen und Ethik

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 1/2018
Autor:
Em. Univ. Prof. Dr. Ronald Kurz

Zusammenfassung

Die Anwendung wissenschaftlich fundierter Impfungen wird mit zeitgemäßen ethischen Grundsätzen in Beziehung gesetzt. Mit wenigen Ausnahmen bedeuten für Ärzte und Eltern Leben und Gesundheit der Kinder das höchste Gut und die derzeit empfohlenen Impfungen gewähren auch jenseits der Kindheit einen nicht widerlegbaren Schutz gegen potenziell lebensbedrohliche Infektionen, wobei sie sehr selten mit schweren Komplikationen behaftet sind. Außerdem geht von nicht geimpften Menschen im Fall der meisten impfpräventablen Infektionskrankheiten ein beträchtliches Schadensrisiko für nicht geimpfte Kontaktpersonen aus. Zwar besteht in unserer Gesellschaft eine Entscheidungsfreiheit für entscheidungsfähige Personen. Dennoch lässt sich unter den genannten Prämissen eine ethische Verantwortung für Impfungen ableiten, wie sie im wohldurchdachten, jährlich überarbeiteten Österreichischen Impfplan vorgeschlagen werden.
Literatur
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