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Osteoporose beim Mann – eine unterschätzte Nebenwirkung des Hormonentzugs beim Prostatakarzinom

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Zusammenfassung

Osteoporose beim Mann ist eine häufig unterschätzte Erkrankung mit einer relevanten Morbidität und Mortalität. Mögliche Ursachen sind vielseitig, eine häufige Ursache sind sinkende Spiegel der Geschlechtshormone Testosteron und Östrogen. Bei der antiandrogenen Therapie beim Prostatakarzinom kommt es zu einem raschen Verlust der Knochendichte und einem erhöhtem Frakturrisiko. Zur Prävention und Behandlung stehen Lebensstilmassnahmen, Kalzium- und Vitamin-D-Supplementierung sowie medikamentöse Therapien mit Denosumab, Bisphosphonaten oder osteoanabolen Substanzen zur Verfügung. Denosumab darf nur verwendet werden, wenn der Therapiehorizont auf 10 Jahre limitiert und die regelmässige Verabreichung absolut garantiert ist. Denosumab darf nach mehr als 1‑jähriger Therapie keinesfalls ohne Nachbehandlung mit Bisphosphonaten abgesetzt werden. Die medikamentösen Therapien müssen unter sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiken individualisiert eingesetzt werden.
Titel
Osteoporose beim Mann – eine unterschätzte Nebenwirkung des Hormonentzugs beim Prostatakarzinom
Verfasst von
Dr. med. Christof Achermann
Hubert John
Lukas Wildi
Publikationsdatum
20.08.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Urologie in der Praxis / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 2661-8737
Elektronische ISSN: 2661-8745
DOI
https://doi.org/10.1007/s41973-025-00306-3
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Bildnachweise
Osteoporose-Stadien/© crevis / stock.adobe.com