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26.07.2019 | Osteoporose

Osteoporose – häufige Komorbidität bei Rheumapatienten

Zeitschrift:
rheuma plus
Autor:
Prof. Dr. med. M. Gaubitz
Wichtige Hinweise

Redaktion

H.-M. Lorenz, Heidelberg
K. Krüger, München
Erstveröffentlichung in Z Rheumatol 2019 · 78:180–182. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00393-019-0602-2

Zusammenfassung

Die Osteoporose ist eine der häufigsten Komorbiditäten bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Das Immunsystem ist wesentlich an der Regulation der Knochenhomöostase beteiligt, chronisch-entzündliche Erkrankungen beeinflussen dieses Gleichgewicht auf mehreren Ebenen. Neben der immunologisch vermittelten Entzündungsaktivität sind Immobilität und der Einsatz von Glukokortikoiden wesentliche Risikofaktoren für eine Osteoporose. Diagnostische und therapeutische Empfehlungen orientieren sich an der aktuellen Leitlinie Osteoporose der DVO (Dachverband der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften). Bei jeder neu diagnostizierten entzündlich-rheumatischen Erkrankung sind eine Überprüfung von Risikofaktoren und eine Knochendichtemessung sinnvoll. Bei einem T‑Score ≤−1,5 sollte zusätzlich zu vorbeugenden Maßnahmen wie Bewegung, Reduktion der Glukokortikoiddosis und ggf. Gabe von Kalzium und Vitamin D eine spezifische Basistherapie mit Bisphosphonaten, Teriparatid oder Denosumab erfolgen. Das Risiko einer Kieferosteonekrose ist im Einsatz dieser Substanzen bei Patienten mit Osteoporose insgesamt weiter gering; die dramatische Häufung von multiplen Wirbelkörperfrakturen nach Absetzen von Denosumab ist zu beachten.

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Literatur
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