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01.06.2016 | themenschwerpunkt | Ausgabe 9-10/2016 Open Access

Wiener Medizinische Wochenschrift 9-10/2016

Operative Therapie der Varikose

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 9-10/2016
Autor:
Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Kornelia Böhler

Zusammenfassung

Der Chirurgie der V saphena magna zugrunde liegt das theoretische Konzept des Trendelenburgschen Privatkreislaufes (1891). Als logische Konsequenz ergab sich, dass nur die Unterbrechung des Kreislaufs bzw. die Resektion refluxiver Venen zu einem therapeutischen Erfolg führen kann. Über die Jahre wurde das chirurgische Verfahren des Venenstrippings modifiziert und zu seiner effektivsten Form, der Crossectomie mit angeschlossenem Stripping weiterentwickelt. Jahrzehntelang galten Crossectomie und Stripping als Goldstandard in der chirurgischen Therapie der Varikose, an deren Mitte- und Langzeitergebnissen alle später entwickelten minimal invasiven Therapieverfahren gemessen wurden. Dank des technischen Fortschrittes wurde die klassische Chirurgie der Varizen, zumindest in den westlichen Industrieländern, weitgehend von minimal traumatisierenden, hocheffektiven Therapieverfahren abgelöst. Für eine kleine Gruppe von Patienten mit speziellen anatomischen Verhältnissen und in Regionen mit geringen Gesundheitsresourcen bleibt das Stripping weiterhin ein therapeutisches Standardverfahren.
Literatur
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