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25.02.2019 | Originalien | Ausgabe 1/2019 Open Access

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 1/2019

Operationsrisiko bei chronischen Lebererkrankungen

Zeitschrift:
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen > Ausgabe 1/2019
Autor:
Univ.-Prof. Dr. Christian Müller
Wichtige Hinweise
Aktualisierung von: Müller Ch (2004) Leber und Operationsrisiko. J Gastroenterol Hepatol Erkr 2(2):36–39

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Erhöhte „Leberwerte“ stellen präoperativ ein häufiges klinisches Problem unterschiedlicher Signifikanz dar. Prognostisch stellen erhöhte Einzelwerte keine signifikante Veränderung dar, sind mehrere Leberwerte erhöht, sollte präoperativ zumindest eine Abklärung mittels Virusserologie und Ultraschall erfolgen. Bei Patienten ohne klinische Symptomatik einer Lebererkrankung, bei Patienten mit chronischer Hepatitis ohne Leberzirrhose und bei Patienten mit Leberzirrhose im Stadium Child-Pugh A ist bei extrahepatischen Operationen kein erhöhtes Operationsrisiko zu erwarten. Symptomatische Patienten mit Lebererkrankung (Child-Pugh-B- und Child-Pugh-C-Leberzirrhose) weisen ein deutlich erhöhtes Operationsrisiko auf, bei Child-Pugh-C-Zirrhose ist eine elektive Operation aufgrund der beträchtlichen Mortalität (bis 60 %) meistens als Kontraindikation zu sehen, bei Child-Pugh-B-Zirrhosen kann nur ein problemorientiertes postoperatives Management Morbidität und Mortalität senken.
Literatur
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