Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

13.11.2019 | Onkologie und Hämatologie | Pathologie | Ausgabe 1/2020

Wiener klinisches Magazin 1/2020

Liquid Biopsy in der Tumordiagnostik

Anwendungen, Perspektiven und Limitationen des Cancer Liquidome

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 1/2020
Autoren:
Prof. Dr. Ulrich Lehmann, Dr. Stephan Bartels
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Der Pathologe 3/2019 · 40:250–255, https://​doi.​org/​10.​1007/​s00292-019-0604-5 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Der Nachweis genetischer Veränderungen in Körperflüssigkeiten als Ergänzung oder gar Ersatz der konventionellen gewebebasierten Tumordiagnostik ist ein aktuell in Forschung und Industrie viel beachtetes und diskutiertes Thema. Technische Fortschritte in der Nukleinsäureanalytik im Verbund mit vielversprechenden Studienergebnissen haben sehr große Erwartungen geweckt bezüglich Früherkennung, Diagnostik, Prognostik und Monitoring von Tumorerkrankungen mithilfe einer minimalinvasiven Blutprobe. Einzelne fokussierte Assays haben bereits Eingang in die Routinediagnostik gefunden und stellen eine sinnvolle Ergänzung zur etablierten Tumordiagnostik dar, wenn eine Gewebeprobe nicht gewonnen werden kann. Vor einer Ausweitung des Einsatzes von Liquid Biopsy außerhalb von Studien und des Nachweises komplexer Marker im peripheren Blut (wie z. B. der Tumormutationslast) sind aber zahlreiche methodische Herausforderungen und konzeptionelle Probleme zu lösen. Der vorliegende Artikel konzentriert sich auf den Nachweis freier zirkulierender Tumor-DNA im Blutplasma und diskutiert kritisch Anwendungsfelder und Potenziale sowie Herausforderungen und Grenzen dieser Methodik.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 1/2020

Wiener klinisches Magazin 1/2020 Zur Ausgabe
Bildnachweise