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13.12.2019 | Onkologie und Hämatologie | Originalien

Transplantation bei Lebermetastasen neuroendokriner Tumoren – Heilung oder Palliation?

Zeitschrift:
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel
Autoren:
MBA PD Dr. Daniela Kniepeiss, MBA, FACS Univ.-Prof. Prof. (hon.) Dr. med. Dr. h.c. Peter Schemmer
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die insgesamt seltenen neuroendokrinen Tumoren (NET) sind bezüglich Lokalisation, Dignität und Prognose heterogen. Oft besteht zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits eine Lebermetastasierung. Kurative Behandlungsmethoden sind bei negativer Umfelddiagnostik die Leberresektion oder Lebertransplantation. Die Selektionskriterien für eine chirurgische Therapie werden allerdings nur von einem kleinen Teil der Patienten erfüllt. Zur Palliation stehen zusätzlich interventionell radiologische, medikamentöse und nuklearmedizinische Therapien zur Verfügung.
Während im kurativen Setting aufgrund der geringen Fallzahlen randomisierte, kontrollierte Studien (RCT) fehlen, wurden bisher bei palliativen Patienten lediglich Systemtherapien miteinander verglichen. Die meisten Daten stammen aus retrospektiven Studien mit durch die Heterogenität der Erkrankung und durch die Variabilität der beschriebenen Selektionskriterien limitierter Aussagekraft.
Patienten mit metastasiertem NET müssen in hochspezialisierten Zentren interdisziplinär diskutiert und, wenn ein kurativer Ansatz nicht möglich ist, in einem palliativen Setting multimodal therapiert werden.

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Literatur
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