Obstipation im Kindesalter
- 29.04.2019
- Originalien
- Verfasst von
-
Prim. MedR. Ass.-Prof. DDr. Peter Voitl, MBA
Korrespondierender Autor Prim. MedR. Ass.-Prof. DDr. Peter Voitl, MBA
- First Vienna Pediatric Medical Center, Erstes Wiener Kindergesundheitszentrum Donaustadt, Sigmund Freud Universität Wien, 1220, Wien, Deutschland
- Erschienen in
- Pädiatrie & Pädologie | Ausgabe 3/2019
Zusammenfassung
Unter Obstipation verstehen wir eine funktionelle Darmstörung; sie ist keine eigenständige Krankheit.
Die Obstipation kann vielfältige Ursachen haben und sollte daher einer ärztlichen Abklärung zugeführt werden. Die Symptome sind vielfältig.
Allgemeine Konflikte rund ums Sauberwerden des Kleinkinds, auch Machtkämpfe auf dieser Ebene sind häufige Ursache. Unabhängig von der auslösenden Ursache setzt sich eine einmal entstandene Verstopfung oft von selbst weiter fort.
Therapeutisch entscheidend ist die Beseitigung der Ursachen.
Ballaststoffreiche Kost mit ausreichend Flüssigkeit, ein schonendes Toilettentraining bei Kindern über 3 Jahren und die Möglichkeit einer schmerzlosen Stuhlentleerung für das Kind stehen im Vordergrund. Substanzen zur Erweichung des Stuhls wie Lactulose im ersten Lebensjahr oder Macrogol in korrekter Dosierung können unterstützend zur Anwendung kommen.
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- Titel
- Obstipation im Kindesalter
- Verfasst von
-
Prim. MedR. Ass.-Prof. DDr. Peter Voitl, MBA
- Publikationsdatum
- 29.04.2019
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Pädiatrie & Pädologie / Ausgabe 3/2019
Print ISSN: 0030-9338
Elektronische ISSN: 1613-7558 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00608-019-0685-7