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13.06.2018 | Psychiatrie | Ausgabe 5/2018

psychopraxis. neuropraxis 5/2018

Objektophilie – Die Liebe zu Dingen

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 5/2018
Autoren:
Mag. Melanie Weixler, MAS Prim. Mag. Dr. Herwig Oberlerchner

Zusammenfassung

Objektophilie oder Objektsexualität (OS) ist ein seltenes psychologisches Phänomen, bei dem Menschen leblose Objekte als (Sexual‑)Partner erleben. Objektophile oder Objektsexuelle betonen, dass ihre auf leblose Objekte gerichtete romantische, emotionale und sexuelle Orientierung keine Form des Fetischismus, sondern eine Lebensweise ist. Erste explorative Forschungsbeiträge haben Themen wie Autismus-Spektrum-Störungen, neurologische Funktionen wie Animismus und Synästhesien sowie Entwicklungen der Geschlechtsidentität in den Fokus gerückt. Dieser Artikel bietet eine Zusammenfassung der gegenwärtig verfügbaren wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Darüber hinaus wird durch die Vorstellung des Fallbeispiels Julia B. ein praxisnaher Einblick in objektophile Wahrnehmungs‑, Denk- und Verhaltensweisen ermöglicht.

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Literatur
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