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17.09.2014 | Niereninsuffizienz | Onlineartikel

Paradoxer Mineralstoffhaushalt

Eine unbekannte Rolle des Hormons FGF23 wurde in einem Projekt des Wissenschaftsfonds FWF entdeckt. Das Hormon war bisher dafür bekannt, dass es bei einem Zuviel an Phosphat im Blutplasma verstärkt produziert wird und die Wiederaufnahme dieses Mineralstoffes aus dem Harn reduziert. Die neuen Ergebnisse zeigen nun auch eine Wirkung auf die Aufnahme von Natrium. Tatsächlich erhöht das Hormon – über einen jetzt entdeckten komplexen Signalweg – die Häufigkeit eines Transportproteins, das in der Niere der Reabsorption von Natrium aus dem Harn dient. Zu viel Phosphat im Plasma führt also über FGF23 zu einer gesteigerten Aufnahme von Natrium ins Blut – mit allen langfristigen Konsequenzen wie Bluthochdruck und Herzbelastungen.

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