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Neuropathischer Tumorschmerz — erkennen und behandeln

  • 01.11.2021
  • KONGRESSBERICHT | ÖSG 2021
Erschienen in:

Auszug

Aus Studien geht hervor, dass bereits im Anfangsstadium 20 bis 50 Prozent der Tumorpatient*innen Schmerzen als Symptom angeben — ein Anteil, der in fortgeschrittenen Stadien auf bis zu 90 Prozent ansteigt.1 Viele der Betroffenen würden sich initial mit Schmerzen vorstellen und erst im Verlauf werde ein Tumor als Ursache festgestellt, berichtet Prim. PD Dr. Nenad Mitrovic, Facharzt für Neurologie vom Salzkammergut Klinikum in Vöcklabruck. Insgesamt sind ca. 60 Prozent dieser Schmerzen tumorbedingt. Die übrigen 40 Prozent entfallen auf therapiebedingte Schmerzen, etwa nach Chemotherapie oder Embolisation, tumorassoziierte Schmerzen, zum Beispiel in Form einer paraneoplastischen Polyneuropathie, tumorunabhängige Schmerzen sowie das komplette Fehlen derselben. Da im Hinblick auf die Ätiologie bei Tumorschmerzpatient*innen sowohl neuropathische, nozizeptive Schmerzen als auch Mixed Pain präsent sind, gilt es, die zur Verfügung stehenden Medikamente intelligent zu kombinieren.
Prim. PD Dr. Nenad Mitrovic
Anna Rauchenberger
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Titel
Neuropathischer Tumorschmerz — erkennen und behandeln
Verfasst von
Mag. Christopher Waxenegger
Publikationsdatum
01.11.2021
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Anästhesie Nachrichten / Ausgabe 4/2021
Print ISSN: 2617-2127
Elektronische ISSN: 2731-3972
DOI
https://doi.org/10.1007/s44179-021-0032-y
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