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Über- und Unterdiagnose von Autoimmun-Enzephalitiden

Kasuistische Darstellung

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Autoimmun-Enzephalitiden mit Antikörpern gegen Oberflächenantigene sind eine Erfolgsgeschichte der Neurologie. In spezialisierten Laboratorien ist die Serum- und Liquor-Diagnostik hinsichtlich der neuralen Antikörper inzwischen verlässlich etabliert. Die Kombination charakteristischer Syndrome und gut definierter neuraler Antikörper erlaubt belastbare Diagnosen und Prognoseabschätzungen. Durch Immuntherapien bessern sich viele Patienten oder werden sogar symptomfrei. Die Herausforderung heute liegt einerseits in der Auswahl der auf Antikörper zu testenden Patienten, andererseits in der angemessenen Interpretation positiver Antikörperbefunde. Noch kommen Fälle von unzureichender oder zu später Diagnostik neben solchen mit einer Überinterpretation irrelevanter Befunde vor. Die hier präsentierten Fallbeispiele sollen dazu beitragen, dass solche Irrtümer in der Zukunft immer seltener geschehen.
Titel
Über- und Unterdiagnose von Autoimmun-Enzephalitiden
Kasuistische Darstellung
Verfasst von
Prof. Dr. Christian G. Bien
Publikationsdatum
11.10.2019
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
psychopraxis. neuropraxis / Ausgabe 6/2019
Print ISSN: 2197-9707
Elektronische ISSN: 2197-9715
DOI
https://doi.org/10.1007/s00739-019-00599-3
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Bildnachweise
Älterer Mann/© NADOFOTOS / iStock / Thinkstock