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12.02.2020 | Neurologie | Neurologie | Ausgabe 2/2020

psychopraxis. neuropraxis 2/2020

Wann ist es (k)eine transiente globale Amnesie?

Kasuistik

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 2/2020
Autor:
Dr. Daniel Eschle
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

In der Online-Version dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00739-020-00624-w) finden Sie weiterführende Literatur zum Thema.
Konventionelle chemische und physikalische Einheiten sind weder im Text noch in der Liste der Abkürzungen aufgeführt.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die transiente globale Amnesie (TGA) ist ein Syndrom akuter hippokampaler Dysfunktion während einiger Stunden, weshalb in dieser Zeit keine neuen Informationen abgespeichert werden können. Die Pathophysiologie der TGA bleibt nach wie vor ein Rätsel. Die Diagnose kann gemäß einschlägiger Kriterien bei typischer Ausprägung klinisch gestellt werden. Diese Kasuistik beschreibt einen Patienten mit typischer Klinik, der dann in der Bildgebung einen überraschenden Befund als Erklärung für seine „TGA“ zeigte. Wenn alle gängigen TGA-Kriterien erfüllt waren, wie in diesem Fall, stellt sich rasch die Frage nach der Spezifität dieser Kriterien und nach „red flags“ bei der TGA-Diagnose, was hier näher erläutert wird.

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