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Aktueller Stand der Nephroprotektion in der Diabetologie

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Zusammenfassung

Typ-2-Diabetes (T2D) ist weltweit die häufigste Ursache für die Entstehung einer chronischen Nierenerkrankung (CKD), etwa 40 % der Patienten mit T2D entwickeln eine solche. Inzwischen haben sich die Optionen der Nephroprotektion deutlich erweitert. Neben dem bereits langjährig bekannten nephroprotektiven Effekt der Renin-Angiotensin-System-Inhibitoren gibt es weitere evidenzbasierte Therapiemöglichkeiten, um das Fortschreiten der CKD zu verlangsamen, vielleicht sogar in Einzelfällen zu verhindern. Zusätzlich zur antihypertensiven, blutzucker- und lipidspiegelsenkenden Therapie haben inzwischen die SGLT-2-Inhibitoren (SGLT: Natrium-Glukose-Kotransporter), die GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP: glukagonähnliches Peptid) und die nichtsteroidalen Mineralokortikoidrezeptorantagonisten ihren festen Platz in nationalen und internationalen Leitlinien zur Therapie der CKD bei T2D. Entscheidend ist eine ganzheitliche, individuelle und frühe Therapie der Betroffenen.
Titel
Aktueller Stand der Nephroprotektion in der Diabetologie
Verfasst von
Prof. Dr. R. E. Schmieder
Dr. K. Striepe
Publikationsdatum
21.02.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Journal für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel / Ausgabe 1/2025
Print ISSN: 3004-8915
Elektronische ISSN: 3004-8923
DOI
https://doi.org/10.1007/s41969-025-00258-6
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Niere/© hywards / Fotolia