Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

14.09.2017 | Onkologie | Ausgabe 6/2017

Wiener klinisches Magazin 6/2017

Multimodale Therapie des kleinzelligen Lungenkarzinoms

Die Rolle der Strahlentherapie

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 6/2017
Autoren:
Prof. Dr. Michael Flentje, Dr. Thomas Fischer
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Onkologe 2017 · 23:360–365 DOI https://​doi.​org/​10.​1007/​s00761-017-0208-8. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Hintergrund

Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung kleinzelliges Lungenkarzinom (SCLC) sind etwa 30 % der Patienten im Stadium „limited disease“. Dies entspricht in der Maximalausbreitung dem befallenen Hemithorax, dem Mediastinum und den supraklavikulären Lymphknoten. Diese Patienten haben eine kurative Chance durch eine kombinierte thorakale Radiochemotherapie.

Ergebnisse

Die Gesamtbehandlungszeit und frühe thorakale Bestrahlung simultan zur Chemotherapie sind für den Therapieerfolg wichtig. Dagegen scheint eine Dosiseskalation über 45–50 Gy hinaus keinen eindeutigen Vorteil zu bieten. Weiterhin trägt als wichtige Säule auch die prophylaktische Bestrahlung des Gehirns (PCI) bei, die Rate intrakranieller Rezidive zu senken.

Schlussfolgerung

Eine abgestimmte interdisziplinäre, multimodale Radiochemotherapie konnte sich in den letzten Jahren fest etablieren und ist essenziell für den Behandlungserfolg des kleinzelligen Lungenkarzinoms.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 6/2017

Wiener klinisches Magazin 6/2017 Zur Ausgabe

Panorama

Panorama