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06.04.2020 | Morbus Parkinson | Neurologie | Ausgabe 3/2020 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 3/2020

Die tiefe Hirnstimulation

Eine Behandlungsoption für Patienten mit M. Parkinson

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 3/2020
Autoren:
Dr. Marco Treven, Dr. Christof Brücke
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die tiefe Hirnstimulation (THS) ist ein Behandlungsverfahren, bei dem über implantierte Stimulationselektroden im Nervengewebe von tiefer gelegenen Strukturen des Gehirns Stromimpulse abgegeben werden. Über eine Veränderung der Nervenzellaktivität kann damit eine Besserung von Symptomen erzielt werden. Bei weltweit bereits über 160.000 implantierten Aggregaten, in den meisten Fällen zur Behandlung eines M. Parkinson, gibt es mittlerweile gute Evidenz zu den Indikationen, den zu erwartenden klinischen Effekten und den Risiken. Dadurch ergibt sich ein klares Profil von Patienten, die für eine tiefe Hirnstimulation infrage kommen. Auch bei anderen Bewegungsstörungen, wie zum Beispiel Tremor und Dystonien, aber auch bei Patienten mit Epilepsie, kann eine tiefe Hirnstimulation angewendet werden. Bei anderen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen gibt es Berichte über positive Effekte, wobei das Verfahren je nach Indikation als mehr oder weniger experimentell zu betrachten ist. In dem folgenden Aufsatz soll ein Überblick über das Verfahren, die Wirkmechanismen und die technischen Weiterentwicklungen gegeben werden. Im zweiten Teil werden einzelne Indikationen dar- und beispielhafte Fälle vorgestellt.
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