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09.01.2020 | Immunologie

Mikrobiom und Immuntherapien bei Tumorerkrankungen

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin
Autoren:
Prof. Dr. Ernst Holler, Dr. Daniela Weber, Dr. Daniel Heudobler, Prof. Dr. Daniel Wolff, Prof. Dr. Wolfgang Herr
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Der Gastroenterologe 3/2019 · 14:185–189, https://​doi.​org/​10.​1007/​s11377-019-0344-3 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Hintergrund

Das intestinale Mikrobiom ist in den letzten 5 Jahren als ein wesentlicher Modulator der intestinalen und systemischen Immunregulation beschrieben worden.

Material und Methoden

In der vorliegenden Arbeit werden deshalb die experimentelle und klinische Evidenz in aktueller Literatur und eigenen Arbeiten für eine Modulation der Tumorimmuntherapie durch das Mikrobiom zusammengefasst.

Ergebnisse und Schlussfolgerung

Vor allem in der allogenen Stammzelltransplantation, aber auch bei der Gabe von Checkpointinhibitoren sind immunologische Nebenwirkungen erheblich mikrobiomabhängig. Auch die Tumorkontrolle und damit das langfristige Überleben können durch Mikrobiomverschiebungen stark beeinflusst werden. Eine exakte Entschlüsselung der zugrunde liegenden Mechanismen auf Stamm- und Metabolitenebene ist erforderlich, um in Zukunft gezielt durch Veränderungen des Mikrobioms die Wirkung von Immuntherapeutika zu verbessern und ihre Nebenwirkungen effektiver kontrollieren zu können.

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Literatur
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