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28.02.2020 | Originalien | Ausgabe 2/2020 Open Access

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 2/2020

Metastasenchirurgie beim Harnblasenkarzinom: Sinn oder Unsinn

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 2/2020
Autoren:
BSc Nathalie Garstka, Univ. Prof. Dr. Shahrokh François Shariat
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Das Outcome eines lymphknotenpositiven oder fernmetastasierten Urothelkarzinoms (mUC) der Harnblase ist schlecht. Eine cisplatinbasierte Chemotherapie wie Gemcitabin/Cisplatin oder akzeleriertes MVAC (Methotrexat, Vinblastin, Adriamycin und Cisplatin) bilden den Standard in der systemischen Erstlinientherapie des mUC. Alternativ kann seit 2016 in diesem Setting eine Immuntherapie angeboten werden. Somit stehen z. B. in der Erstlinie cisplatinungeeigneten Patienten die Checkpointinhibitoren Atezolizumab oder Pembrolizumab zur Verfügung, sofern sie einen positiven PD-L1-Status aufweisen. Eine Metastasen gezielte operative Therapie wird bereits erfolgreich bei verschiedenen urologischen Tumoren, wie dem Hoden- oder dem Nierenzellkarzinom, eingesetzt, um das Überleben zu verlängern und/oder die Lebensqualität zu verbessern. In diesem Artikel soll der Stellenwert der Metastasenchirurgie beim mUC der Harnblase evaluiert werden.
Literatur
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