Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

11.03.2019 | Onkologie

Medikamentöse Therapie des metastasierten oder rezidivierten mutationsnegativen NSCLC

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin
Autor:
Dr. Achim Rittmeyer
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Der Onkologe (2018) 24(12):1003–1008. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00761-018-0474-0 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Behandlung des metastasierten nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) ohne behandelbare Treibermutation hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere durch die Einführung der Immuncheckpointinhibitoren (ICI) rasch verändert.

Ziel

Ein kurzer historischer Abriss sowie der aktuelle Stand der Behandlung des NSCLC Stadium IV sollen knapp zusammengefasst werden.

Material und Methoden

Eine selektive Literaturrecherche der Datenbank Pubmed wurde durchgeführt. Suchbegriffe: NSCLC stage IV, checkpointinhibitors, chemotherapy.

Schlussfolgerung

Immuncheckpointinhibitoren wurden zunächst in der Zweitlinientherapie eingeführt, weil sie sich in mehreren großen Phase-III-Studien einer Standard-Docetaxel-Therapie als deutlich überlegen erwiesen hatten. Mittlerweile wird Pembrolizumab als Standard-Erstlinientherapie bei hoher Programmed-death-ligand-1(PD-L1)-Expression (Tumor Proportion Score [TPS] > 50 %) eingesetzt. In mehreren Phase-III-Studien hat sich eine Kombination mit ICI und Chemotherapie in der Erstlinientherapie einer Standardchemotherapie als überlegen erwiesen. Zulassungen für die Kombinationserstlinientherapie liegen für das nichtsquamöse NSCLC (nsNSCLC) bereits vor und weitere Zulassungen sind zu erwarten. Erst seit Einführung der ICI lässt sich bei einem Teil der Patienten mit metastasiertem NSCLC ein Langzeitüberleben von 3 Jahren und mehr erzielen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel