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01.06.2013 | Onkologie | Ausgabe 3/2013

Wiener klinisches Magazin 3/2013

Medikamentöse Therapie bei metastasierten neuroendokrinen Tumoren des gastroenteropankreatischen Systems

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 3/2013
Autoren:
PD Dr. C.J. Auernhammer, C. Spitzweg, V. Heinemann, B. Göke
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde bereits in Der Internist Heft 2, 2012, S.167-176, doi 10.1007/s00108-011-2919-z publiziert.

Zusammenfassung

Neuroendokrine Neoplasien des gastroenteropankreatischen Systems werden nach der WHO-Klassifikation 2010 in neuroendokrine Tumoren (NET) und neuroendokrine Karzinome (NEC) unterteilt. Im klinischen Alltag spielt bei NET das Grading mithilfe des Ki-67-Proliferationsindex zur Prognoseabschätzung und Therapieplanung eine essenzielle Rolle. Zudem differieren die Tumorbiologie sowie die Therapieoptionen bei NET je nach Primariuslokalisation. Die palliative Therapie bei inoperablen NET umfasst lokal-ablative Maßnahmen bei ausschließlicher Lebermetastasierung, die peptidrezeptorvermittelte Radiotherapie (PRRT) bei Tumoren, die Somatostatinrezeptoren exprimieren, und verschiedene medikamentöse Therapieoptionen. In diesem Beitrag wird der aktuelle Stellenwert der Biotherapie mit Somatostatinanaloga und Interferon-α in der Symptom- und Tumorkontrolle beschrieben. Zudem werden die konventionelle Chemotherapie und neu zugelassene molekular zielgerichtete Therapieansätze mit Sunitinib und Everolimus bei NET des Pankreas dargestellt. Mögliche Therapiealgorithmen werden diskutiert.

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Literatur
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