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01.06.2016 | themenschwerpunkt | Ausgabe 9-10/2016

Wiener Medizinische Wochenschrift 9-10/2016

Medikamentöse Behandlung chronischer Venenerkrankungen

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 9-10/2016
Autor:
Miloš D. Pavlović

Zusammenfassung

Chronische Venenerkrankungen (CVE) betreffen zumindest 15–25 % der Allgemeinbevölkerung und sind nicht nur mit hoher Morbidität, sondern auch mit beträchtlichen finanziellen Belastungen verbunden. Die moderne CVE-Behandlung stützt sich vor allem auf endovenöse therapeutische Verfahren und Kompressionstherapie. Je mehr Einblicke wir allmählich in die Pathogenese der CVE gewinnen, desto mehr steigt auch das Interesse an Arzneimitteln, die diesen Prozess beeinflussen können. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die meisten oralen Präparate, die derzeit zur Behandlung von CVE (einschließlich venöser Beingeschwüre) eingesetzt werden. Nach mehreren Jahrzehnten klinischer Verwendung liegen für einige Flavonoidpräparate, in erster Linie für MPFF (mikronisierte gereinigte Flavonoidfraktion), genügend Nachweise vor, um sie als kurzfristige Zusatzbehandlung bei CVE empfehlen zu können. Andere Verbindungen sind jedoch diesbezüglich ebenfalls äußerst vielversprechend. Dennoch benötigen wir mehr umfassendere klinische Studien über einen längeren Zeitraum hinweg, um Wirkung, Kosteneffizienz und vor allem eine mögliche prophylaktische Anwendung dieser Medikamente genauer definieren zu können. Mehr über die Grundlagen von CVE zu erfahren hilft uns bei der Entwicklung neuer Arzneimittel, die auf spezielle Aspekte des Erkrankungsprozesses ausgerichtet sind.

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