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MASLD – Krankheitslast, Herausforderungen und neue Therapeutika

  • 16.02.2026
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Ausgehend von der gesunden Leber entwickelt sich eine mit metabolischer Dysfunktion assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) über die einfache Steatose und einen nekroinflammatorischen Status (mit metabolischer Dysfunktion assoziierte Steatohepatitis, MASH) zur Leberfibrose bis hin zur Zirrhose und zum hepatozellulären Karzinom (HCC). Zu den extrahepatischen Manifestationen gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, extrahepatische Tumoren und Nierenerkrankungen. Sobald eine MASH besteht, rückt die hepatische Lebererkrankung aufgrund der potenziellen Zirrhose mit portaler Hypertension und Dekompensation in den Vordergrund.

Ziele der Arbeit

Für diese Übersichtsarbeit wurden die aktuellen Studien, Leitlinien und Metaanalysen im Hinblick auf Pathogenese und therapeutische Ansätze ausgewertet.

Ergebnisse

Der Schwerpunkt der therapeutischen Ansätze bei MASLD besteht in der frühzeitigen Prävention (Änderung des Lebensstils) von hepatischen und extrahepatischen Störungen. In einem späteren Stadium sind präzisionsmedizinische Ansätze aus personalisierten Medikamenten, die auf den Stoffwechsel, das Körpergewicht und das Malignitätsrisiko abzielen, von Bedeutung. Bei MASH adressieren antiinflammatorische und stoffwechselmodulierende Therapien die MASH-Auflösung, die Prophylaxe der Fibrogenese und der MASH-Progression und/oder die Fibrosereduktion. Bei Zirrhose und HCC sollen spezifische pharmakologische Therapien, lokoregionale Behandlungen, Leberresektion und Lebertransplantation in Betracht gezogen werden.
Titel
MASLD – Krankheitslast, Herausforderungen und neue Therapeutika
Verfasst von
Univ.-Prof. Dr. med. Elke Roeb, MHAC
Publikationsdatum
16.02.2026
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Schweizer Gastroenterologie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2662-7140
Elektronische ISSN: 2662-7159
DOI
https://doi.org/10.1007/s43472-026-00189-w
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