Manuelle Kleinschnitt-Kataraktchirurgie
- 05.08.2020
- main topic
- Verfasst von
- Univ.-Doz. Dr. Irene Ruhswurm
- Dr. Karl Rigal
- Dr. Jérôme Sanou
- Erschienen in
- Spektrum der Augenheilkunde | Ausgabe 5-6/2020
Zusammenfassung
Die Technik Kataraktchirurgie hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre stark weiterentwickelt. Beginnend mit einer Inzisionsgröße von 12,0 mm für die intrakapsuläre Kataraktextraktion (ICCE) bis zu 2,2–2,8 mm bei der modernen Phakoemulsifikation. Allerdings kann die Phakoemulsifikation wegen der hohen Kosten und aufwendigen Technik in vielen armen und unterentwickelten Ländern („low income countries“ [LIC]) nicht als Routineeingriff zur Kataraktchirurgie eingesetzt werden. Die „manual small-incision cataract surgery“ (MSICS), eine Kombination aus einer extrakapsulären Kataraktoperation („extracapsular cataract extraction“ [ECCE]) mit Kleinschnitttechnik („small incision cataract surgery“ [SICS]), hingegen hat fast die gleichen Vorteile, ist aber wesentlich breitflächiger einsetzbar, weniger zeitaufwendig, hat eine kürzere Lernkurve und v. a. wesentlich geringere Kosten. In diesem Artikel zeigen wir die Problematik der Kataraktchirurgie in den LIC und beschreiben die Technik der MSICS.
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- Titel
- Manuelle Kleinschnitt-Kataraktchirurgie
- Verfasst von
-
Univ.-Doz. Dr. Irene Ruhswurm
Dr. Karl Rigal
Dr. Jérôme Sanou
- Publikationsdatum
- 05.08.2020
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Spektrum der Augenheilkunde / Ausgabe 5-6/2020
Print ISSN: 0930-4282
Elektronische ISSN: 1613-7523 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00717-020-00461-7
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