Chronische Wunden führen für die Betroffenen und ihr direktes Umfeld in der Regel zu starken physischen und psychischen Belastungen. Auch für Behandelnde sind sie immer noch eine große Herausforderung, und ihre direkten und indirekten Kosten belasten das Gesundheitssystem erheblich. Im Traumazentrum Wien wird die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) im Rahmen einer prospektiv, nicht-kontrollierten offenen klinischen Studie seit 2004 als Therapie bei subakuten und chronischen Wunden angewendet — mit konstant guten Ergebnissen. Damit ist sie eine gute additive physikalische Methode. Eine Behandlung der zugrundeliegenden Pathologie ist aber weiterhin essenziell.