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13.03.2018 | Psychiatrie | Ausgabe 3/2018

psychopraxis. neuropraxis 3/2018

Lithiumtherapie bei älteren Patienten mit bipolarer Erkrankung

Teil 1 – Tabu oder Notwendigkeit?

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 3/2018
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Armand Hausmann, Julia Dehning
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

In der Online-Version dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00739-018-0456-4) finden Sie weiterführende Literatur zum Thema.

Zusammenfassung

Die Behandlung psychiatrischer Erkrankungen mit Lithium bei älteren Patienten ist phasenprophylaktisch so wirksam wie in der Allgemeinbevölkerung und besitzt auch im Alter einen suizidpräventiven Charakter. Eine Ultra-Langzeitgabe von Lithium bei alten Patienten ermöglicht diesen ein gutes berufliches und psychosoziales Funktionsniveau. Trotzdem wird Lithium in dieser Patientengruppe nur zögerlich eingesetzt, weil gravierende Nebenwirkungen befürchtet werden.
Diese Befürchtungen sind teilweise gerechtfertigt. Deshalb müssen die pharmakokinetischen Eigenschaften von Lithium insbesondere bei älteren Patienten berücksichtigt werden. Die Dosisreduktion sollte 25–50 % betragen. Der Serumspiegel sollte generell nicht über 0,6 bis 0,7 mmol/l liegen. Medikamente, die eine Reduktion der GFR („glomerular filtration rate“) induzieren, sollten bei älteren Patienten mit Lithiumtherapie vermieden werden. Des Weiteren ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie engmaschige Kontrollen zu achten. Chronische reversible und nichtreversible lithiumbedingte renale Nebenwirkungen werden in Teil 2 besprochen.

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Zusatzmaterial
Weiterführende Literatur zum Thema
739_2018_456_MOESM1_ESM.docx
Literatur
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