Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

28.04.2021 | Prävention

Lifestyle, Ernährung, Sport und ihre Bedeutung für die Prävention hereditärer Krebserkrankungen in der Gynäkologie

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz
Autoren:
Prof. Dr. Marion Kiechle, Dr. Sabine Grill
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in Gynäkologe 2020 · 53:756–760. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00129-020-04662-8, erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autorinnen.

Zusammenfassung

Siebenunddreißig Prozent aller Krebserkrankungen in Deutschland sind auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen und wären somit vermeidbar. Dieser beinhaltet eine zunehmende Rate an Adipositas, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung. Zusammen mit Alkoholkonsum und Nikotinabusus gelten diese Faktoren als wesentliche Einflussfaktoren für die Entwicklung einer Vielzahl an Krebserkrankungen insbesondere Brustkrebs. Ein Einfluss dieser Faktoren lässt sich selbst auf genetisch prädisponierte Frauen mit einer Keimbahnmutation in den Genen BRCA1 und BRCA2 übertragen. Die aktuelle Datenlage gibt Hinweise darauf, dass sogar Frauen mit einer BRCA1/2-Mutation ihr Erkrankungsrisiko durch körperliche Bewegung und normales Körpergewicht positiv beeinflussen können. Die LIBRE-Studie ist die weltweit erste prospektiv randomisierte Lebensstilinterventionsstudie für Trägerinnen einer BRCA1/2-Keimbahnmutation, die auf lange Sicht den Effekt einer Lebensstilumstellung auf Brustkrebsinzidenz, -prognose und -mortalität untersucht. Gezielte Prävention und die Erweiterung der Therapiemöglichkeiten für das hereditäre und das sporadische Mammakarzinom sind dahingehend die Fernziele dieser Arbeit.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel