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Lern- und curriculumsteuernde Effekte von Prüfungen: Eine Standortbestimmung aus der Schweiz

  • 05.10.2018
  • themenschwerpunkt
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Eidgenössische Medizinalberufegesetz sieht für die Curricula Humanmedizin in der Schweiz zur Qualitätssicherung und -entwicklung eine Programmakkreditierung sowie eine Eidgenössische Schlussprüfung vor; beide Instrumente beeinflussen die Curricula und deren Weiterentwicklung massgeblich.
Parallel zur Bologna-Reform aller universitären Studiengänge in der Schweiz wurde die Eidgenössische Schlussprüfung neu gestaltet. Der nationale Lernzielkatalog (SCLO, 2. Auflage 2008) diente dabei einerseits als verbindliche Referenz für die Prüfungsinhalte, andererseits bildete er die Basis für vielfältige curriculare Aktivitäten. Seit 2011 ist die neue eidgenössische Schlussprüfung mit einem schriftlichen Multiple-Choice-Teil sowie einem strukturierten praktisch-klinischen Prüfungsteil im OSCE-Format implementiert. Diese neue Prüfung hat in Zürich, wie auch an den anderen Standorten, die Einführung von OSCEs als fakultäre Prüfungen befördert.
Perspektivisch werden die weiteren Erhöhungen der Studienplatzkapazitäten einschliesslich neuer Studienstandorte und die Verabschiedung der 3. Auflage des Lernzielkatalogs in 2017, relevante Effekte auf die Weiterentwicklung der Curricula und Prüfungen haben.
Titel
Lern- und curriculumsteuernde Effekte von Prüfungen: Eine Standortbestimmung aus der Schweiz
Verfasst von
Dipl.-Päd. Waltraud Georg, Med. pract., MME
Dr. med. Christian Schirlo, MME
Publikationsdatum
05.10.2018
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener Medizinische Wochenschrift / Ausgabe 5-6/2019
Print ISSN: 0043-5341
Elektronische ISSN: 1563-258X
DOI
https://doi.org/10.1007/s10354-018-0665-8
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