Lehrgang „Neue Autorität“
- 01.04.2023
- Beitrag zur Inklusion
- Verfasst von
- Dr. phil. Dipl.päd. Angela Eberding
- Erschienen in
- Pädiatrie & Pädologie | Sonderheft 1/2023
Zusammenfassung
Eine chronische Erkrankung kann bei Kindern zu besonderen Bedürfnissen, sozialer Ausgrenzung und auffälligem Sozialverhalten führen. Einer Pädagogik, die auf eine Verhaltenskorrektur der Schüler abzielt, steht in der Neuen Autorität eine Haltung der Lehrkräfte entgegen, die auf Schutz, Übernahme der Beziehungsverantwortung, Verzicht auf Eskalation durch Strafen, Unterstellung guter Absichten, Transparenz, beharrlicher Geduld, verzögerter Reaktion und vorgelebter Fehlerkultur gründet. Neue Autorität wirkt durch Präsenz und Selbstkontrolle, differenziert Verhalten und Person, fordert Wiedergutmachung, nutzt ein Unterstützungsnetzwerk mit Kollegium und Eltern und arbeitet mit gewaltfreiem Widerstand. Kinder und Lehrpersonal brauchen eine Atmosphäre, die getragen ist von der Autorität der Lehrpersonen sowie guten professionellen Beziehungen. Dazu gehören eine gute personelle Ausstattung und Ausbildung der Lehrkräfte in Neuer Autorität.
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- Titel
- Lehrgang „Neue Autorität“
- Verfasst von
-
Dr. phil. Dipl.päd. Angela Eberding
- Publikationsdatum
- 01.04.2023
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Pädiatrie & Pädologie / Ausgabe Sonderheft 1/2023
Print ISSN: 0030-9338
Elektronische ISSN: 1613-7558 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00608-022-01051-3