Zum Inhalt

Lebensqualität nach Rektumresektion

Perspektive der Pflege

  • 09.03.2020
  • MKÖ
Erschienen in:

Zusammenfassung

Nicht unerwartet hängt die Lebensqualität nach Rektumresektion von 2 wesentlichen Faktoren ab: vom protektiven Stoma, so eines erforderlich ist, und von der Entwicklung und dem Schweregrad des LARS („low anterior resection syndrome“). Stoma und LARS fallen in den Kompetenzbereich des spezialisierten Pflegedienstes der KSB (Kontinenz- und Stomaberatung). Idealerweise beginnt die Betreuung dieser Patienten schon vor dem Ersteingriff und setzt sich fort mit der Versorgung des Stomas und dem Management des LARS. Um die Symptomatik des LARS so gering wie möglich zu halten, empfiehlt sich ein systematisches Sphinktertraining ab 6 Wochen nach der Rektumresektion. Die zu erwartende Kontinenz wird mittels eines Retentionstests abgeschätzt. Dieses Konzept kommt seit 3 Jahren im Ordensklinikum Linz Krankenhaus Barmherzige Schwestern zur Anwendung.
Titel
Lebensqualität nach Rektumresektion
Perspektive der Pflege
Verfasst von
Heidi Anzinger, DGKP, KSB
Publikationsdatum
09.03.2020
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich / Ausgabe 1/2020
Print ISSN: 1023-6090
Elektronische ISSN: 1680-9424
DOI
https://doi.org/10.1007/s41972-020-00100-y
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.