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Erschienen in: Wiener klinisches Magazin 3/2017

01.06.2017 | Editorial

Kunst als Gesellschaftsmodell

Biennale Venedig als mögliche Inspiration für die ärztliche Kunst

verfasst von: Verena Kienast

Erschienen in: Wiener klinisches Magazin | Ausgabe 3/2017

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Auszug

Gemeinsamkeiten und Verbindendes über Zeit und Raum stehen heuer im Fokus der 57. Kunstbiennale in Venedig. Und nicht mehr und nicht weniger als der Humanismus. Das ist ein ambitioniertes Anliegen der Kuratorin Christine Macel, Kunsthistorikerin und unter anderem Chefkuratorin des Pariser Centre Pompidou. Dementsprechend vielfältig sind die Präsentationsebenen und die eingeladenen Künstler. Der Humanismus feiert durch die Kunst die Fähigkeit der Menschheit, sich nicht von jenen Kräften dominieren zu lassen, die die Welt beherrschen. Diese Art des Humanismus, so der Präsident der Viennale, Paolo Barrata, ist ein Akt des Widerstands, der Befreiung und der Großzügigkeit. Es geht auf die Reise. Von der Vergangenheit in die Zukunft, zwischen Freude und Ängsten, zu Gemeinsamkeiten, den Anliegen und Bedrohungen unserer Erde, den Traditionen, von denen wir geprägt sind, auch zu den Schamanen im weitgefassten Sinne, den dionysischen Freuden, die sich hier auf den weiblichen Körper konzentrieren, den Farben, der Zeit und Unendlichkeit. Man sieht: Es ist eine sinnlich reiche Welt, die hier präsentiert wird und eine durchaus sinn-volle Bezugnahme, stellen die Sinne doch auch die Verbindung zwischen der äußeren Welt und unseren Empfindungen und Inspirationen ebenso wie unseren Entscheidungsgrundlagen her. …
Metadaten
Titel
Kunst als Gesellschaftsmodell
Biennale Venedig als mögliche Inspiration für die ärztliche Kunst
verfasst von
Verena Kienast
Publikationsdatum
01.06.2017
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener klinisches Magazin / Ausgabe 3/2017
Print ISSN: 1869-1757
Elektronische ISSN: 1613-7817
DOI
https://doi.org/10.1007/s00740-017-0174-1

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