Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.03.2013 | originalarbeit | Ausgabe 1/2013

neuropsychiatrie 1/2013

Kreativität bei Drogenkonsumierenden, Drogenabhängigen und Drogenentwöhnten

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 1/2013
Autoren:
Brigitta Bliem, Human F. Unterrainer, Ilona Papousek, Elisabeth M. Weiss, Assoz. Univ.-Prof. Mag. Dr. Andreas Fink

Zusammenfassung

Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit war es, Unterschiede zwischen unterschiedlichen Gruppen von Drogenabhängigen (SubstitutionspatientInnen, n = 14; abstinente Personen auf einer Langzeit-Rehabilitation, n = 12) und Cannabis-KonsumentInnen (n = 13) im Vergleich zu einer gesunden Kontroll-Gruppe (n = 18) in Bezug sowohl auf verbale und figurale Kreativität als auch auf allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit zu untersuchen. Die ProbandInnen bearbeiteten mehrere Verfahren zur Erfassung unterschiedlicher Facetten der Kreativität, Intelligenz und Persönlichkeit sowie der Symptombelastung. In der verbalen Kreativität erzielten die Gruppe der SubstitutionspatientInnen und teilweise die Cannabis-KonsumentInnen höhere Werte als abstinente Drogenabhängige auf Rehabilitation. In der figuralen Kreativität waren keine Gruppenunterschiede feststellbar. Im Hinblick auf die Big Five-Persönlichkeitsmerkmale erzielten die SubstitutionspatientInnen in der Dimension Neurotizismus die höchsten Werte, während die Cannabis-KonsumentInnen auf einer rein deskriptiven Ebene durch vergleichsweise hohe Werte in den Dimensionen Offenheit für Erfahrungen und Extraversion charakterisiert werden konnten.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Sie möchten Zugang zu diesem Inhalt erhalten? Dann informieren Sie sich jetzt über unsere Produkte:

Abo für kostenpflichtige Inhalte

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 1/2013

neuropsychiatrie 1/2013 Zur Ausgabe

kultur im kontext

Adria Sartore …

bericht aus den ögpp-arbeitsgruppen

Die „Arbeitsgruppe für Ethik in der Psychiatrie“