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24.09.2020 | Originalien | Ausgabe 5/2020

Pädiatrie & Pädologie 5/2020

Kollodiumbaby

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 5/2020
Autoren:
Dr. V. Beichl-Zwiauer, F. Trautinger
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Kollodiumbabies werden mit einer festen pergamentartigen Kollodiummembran, die meist das gesamte Integument umspannt, geboren. Bei schweren Verläufen können die Lider und Augen zu Ektropien bzw. Eklabien verändert sein. Die Membran fällt charakteristischerweise in den ersten Tagen bis Wochen wieder ab und es bleibt eine unterschiedlich stark ausgeprägte Ichthyose übrig. Dieser recht charakteristische Phänotyp ist jedoch nicht krankheitsspezifisch und kann Ausdruck unterschiedlicher, teils sehr seltener, meist autosomal rezessiv vererbter Verhornungsstörungen sein. Wir berichten über ein männliches Kollodiumbaby, das im vergangenen Jahr geboren und im Universitätsklinikum St. Pölten interdisziplinär behandelt wurde. Nachdem syndromische Formen kongenitaler Ichthyosen ausgeschlossen wurden, konnte mittels Genanalyse eine seltene homozgyote Mutation im PNPLa1-Gen gefunden und die Diagnose einer autosomal-rezessiven kongenitalen Ichthyose gestellt werden.

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Literatur
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