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01.10.2015 | Psychiatrie | Ausgabe 5/2015

psychopraxis. neuropraxis 5/2015

Kognition bei depressiven Störungen

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 5/2015
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Dr. Gabriele Sachs, Andreas Erfurth

Zusammenfassung

Depressive Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen mit einer hohen Rückfallrate und einem oft chronischen Verlauf. Kognitive Störungen treten im Rahmen einer Major Depression (MD) häufig auf. Das neue Diagnostische und Statistische Manual 5 (DSM-5) führt die Beeinträchtigung der Kognition (die verminderte Fähigkeit zu denken oder sich zu konzentrieren oder eine verringerte Entscheidungsfähigkeit an fast allen Tagen, entweder nach subjektivem Bericht oder von anderen beobachtet) als A-Kriterium für die Diagnose einer MD an. Die häufigsten kognitiven Beeinträchtigungen, die bei depressiven Patienten auftreten, sind Störungen in den exekutiven Funktionen, Informationsverarbeitungsstörungen, Beeinträchtigungen des Lernens und des Gedächtnisses, Konzentrationsstörungen und Aufmerksamkeitsstörungen. Die kognitiven Störungen beeinflussen die Alltagsaktivitäten und die Lebensqualität. Verbesserungen in den kognitiven Funktionen können durch Antidepressiva vermittelt werden, wohl vor allem von solchen mit multimodalem Wirkmechanismus. Es hat sich gezeigt, dass auch nicht-pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten, wie kognitive Remediation zur Therapie kognitiver Störungen bei MD hilfreich sein können.

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