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16.11.2017 | Innere Medizin | Ausgabe 6/2017

Wiener klinisches Magazin 6/2017

Klug-entscheiden-Empfehlungen in der internistischen Intensivmedizin

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 6/2017
Autoren:
Dr. Reimer Riessen, Prof. Dr. Stefan Kluge, Prof. Dr. Uwe Janssens, Prof. Dr. Horst Kierdorf, Dr. Klaus-Friedrich Bodmann, Dr. Hans-Jörg Busch, Prof. Dr. Stefan John, Prof. Dr. Martin Möckel
Wichtige Hinweise
Teile dieses Beitrags wurden bereits veröffentlicht in Riessen R, Möckel M (2016) Klug entscheiden ... in der Internistischen Intensivmedizin. Dtsch Arztebl 113(33–34) R. Riessen, S. Kluge, U. Janssens, H. Kierdorf, K.F. Bodmann, H.-J. Busch, S. John und M. Möckel für die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN).
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Der Internist 2017 · 58:550–555 https://​doi.​org/​10.​1007/​s00108-017-0250-z erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Die internistische Intensivmedizin ist ein wichtiger und integraler Bestandteil der Inneren Medizin. Die Intensivmedizin ermöglicht heutzutage das Überleben vieler Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen internistischen Erkrankungen in akuten Krisensituationen. Entscheidend für den Therapieerfolg ist oft nicht die Anwendung besonders aufwendiger und kostspieliger Hochtechnologie, sondern die rasche Erkennung der führenden medizinischen Probleme, gekoppelt mit der raschen und kompetenten Anwendung von medizinischen Standardbehandlungen. Von zentraler Bedeutung ist ein personell angemessen ausgestattetes und gut organisiertes interprofessionelles Team. Bei der Anwendung der Standardtherapie hat sich zunehmend erwiesen, dass weniger oft mehr ist und schonende Therapieverfahren mit an die Pathophysiologie des kritisch Kranken angepassten Therapiezielen bessere Ergebnisse liefern können als aggressive Therapien mit zu hoch gesteckten Therapiezielen. Der erweiterte Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hat in Anlehnung an die Choosing-Wisely-Empfehlungen der amerikanischen intensivmedizinischen Fachgesellschaften jeweils fünf Positiv- und Negativempfehlungen formuliert, in denen diese Prinzipien zum Ausdruck kommen sollen. Bei der hier vorgestellten Publikation handelt es sich um eine ergänzte und aktualisierte Version der ursprünglich im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Empfehlungen. Bei der Anwendung der Empfehlungen ist zu berücksichtigen, dass Intensivpatienten sehr komplex sind und die Anwendung dieser Prinzipien immer individuell hinterfragt und ggf. an den einzelnen Patienten angepasst werden muss.

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