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01.04.2015 | Psychiatrie | Ausgabe 2/2015

psychopraxis. neuropraxis 2/2015

Klinefelter-Patient mit Schizophrenie

Neuropsychologische Verlaufskontrollen eines Patienten mit zusätzlichem X-Chromosom über 6 Jahre

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 2/2015
Autoren:
Dr. Aksel Hansen, A. Blessing, R. Schneider, W. Pleschutznig, G. Dammann

Zusammenfassung

Das Klinefelter-Syndrom ist eine der häufigsten numerischen Chromosomenaberrationen. Neben typischen somatischen Charakteristika wurden auch psychische Symptome, insbesondere aus dem Schizophreniespektrum beschrieben. Bei 1 % der hospitalisierten Patienten mit Schizophrenie liegt ein Klinefelter-Syndrom vor. Kasuistisch stellen wir Untersuchungsbefunde eines Patienten mit einem Klinefelter-Syndrom über einen Zeitraum von 6 Jahren vor, ausgehend von einem Prodromalzustand bis hin zur klinischen Manifestation einer paranoiden Schizophrenie.
Unsere neuropsychologischen Ergebnisse sind vereinbar mit Studienergebnissen, die eine Verbesserung der verbalen Intelligenzleistungen von der Kindheit zum Erwachsenenalter beschreiben. Die Verbesserung des passiven Wortschatzes bei gleichzeitiger Leistungsverschlechterung bei der Interpretation von Sprichwörtern kann Ausdruck einer konkretistischen Denkstörung sein und auf eine psychotische Entwicklung hinweisen.

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