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13.04.2018 | Kindesmisshandlung | originalarbeit | Ausgabe 3/2018 Open Access

neuropsychiatrie 3/2018

Parental Alienation (Syndrome) – Eine ernst zu nehmende Form von psychischer Kindesmisshandlung

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 3/2018
Autor:
Dr. med. Wilfrid von Boch-Galhau
Wichtige Hinweise
Diese Arbeit erschien im September 2016 in Kurzform in „Praxisleitfaden Kinderschutz in Kita und Grundschule“, S. 79–84, Deutsche Kinderhilfe (Hrsg.), Wolters-Kluwer‑/Carl-Link-Verlag, Köln. Veröffentlichung in ausführlicher Fassung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlages vom 21.10.2016.
Das ausführliche internationale Literaturverzeichnis finden Sie auf www.​drvboch.​de und www.​pas-konferenz.​de.

Zusammenfassung

Bei der induzierten Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation) handelt es sich um eine bestimmte Form von psychischer Kindesmisshandlung, die im DSM-5, dem aktuellen Diagnostic and Statistic Manual der American Psychiatric Association (APA) unter der Diagnoseziffer V 995.51 child psycholocical abuse verortet ist. Induzierte Eltern-Kind-Entfremdung, die nicht behandelt wird, kann zu traumatischen psycho-physischen Langzeitfolgen bei betroffenen Kindern führen. Dieser Tatsache wird in familiengerichtlichen Verfahren noch unzureichend Beachtung geschenkt. Der Artikel befasst sich zusammenfassend mit der Definition, der Symptomatik und den verschiedenen Schweregraden von Parental Alienation und beschreibt einige wichtige Entfremdungstechniken und mögliche psychosomatische und psychiatrische Folgen der induzierten Eltern-Kind-Entfremdung. Schließlich wird auf Präventions- und Interventionsprogramme hingewiesen, die inzwischen in einigen Ländern angewandt und evaluiert werden. Zwei Fallbeispiele aus der Praxis und ein ausführliches, internationales Literaturverzeichnis schließen die Arbeit ab.
Literatur
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