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12.11.2018 | Originalien | Ausgabe 6/2018

Pädiatrie & Pädologie 6/2018

Kindersitz und Atmung – eine vergleichende Studie

Mögliche Implikationen für den Langzeittransport von Babys in der Babyschale (Autokindersitz)

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 6/2018
Autoren:
Prim. Dr. Katharina Purtscher-Penz, Univ.-Prof. Dr. Reinhold Kerbl, Peter Spitzer

Zusammenfassung

Babys verbringen heutzutage viel Zeit in einer Babyschale, dem sogenannten KRS 0+. Sie liegen oft nicht nur beim Transport im Auto in ihrem Kindersitz, sondern werden, bedingt durch die angebotenen Kinderwagensysteme, z. B. auch bei einem nachfolgenden Einkaufsbummel nicht mehr in einen Kinderwagen mit flachem Liegegrund umgebettet, sondern verbleiben im Autokindersitz.
Unsere Untersuchung zeigt, dass sich einzelne Vitalwerte wie Atemfrequenz, Sauerstoffaufnahme, Herzfrequenz oder Apnoewerte durch die etwa 30° hochgestellte Rückenposition zwar verändern, aber keine bedrohlichen Grenzwerte erreichen.
Nichtsdestotrotz empfehlen die Autoren, Babys in den ersten Lebensmonaten nicht zu lange im Autokindersitz zu transportieren. Damit ist gemeint, allzu lange Autofahrten zu vermeiden und das Baby außerhalb des Autos im „guten alten Kinderwagen“ in flacher Liegeposition zu transportieren.

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Literatur
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