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01.09.2016 | Originalien | Ausgabe 4/2016

Pädiatrie & Pädologie 4/2016

Ketogene Ernährungstherapie – Formen und Anwendungsgebiete

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 4/2016
Autoren:
Alexander Höller, Edda Haberlandt, Daniela Karall, Sabine Scholl-Bürgi

Zusammenfassung

Unter dem Begriff der ketogenen Ernährungstherapie (kETH) können alle bekannten Varianten ketogener Diäten (KD) zusammengefasst werden. Ketogene Diäten imitieren den metabolischen Zustand des Fastens bei gleichzeitigem Vermeiden einer Katabolie. Allen Formen der KD ist sowohl ein hoher Fettgehalt als auch ein niedriger Kohlenhydratgehalt gemein. Der Proteinanteil kann je nach Form der gewählten Ernährungstherapie variieren. Aus dem Nahrungsfett werden in der Leber Ketonkörper synthetisiert. Diese stellen Energie bereit und können bei Hypoglykämien als Energiesubstrat für das zentrale Nervensystem dienen. Etablierte Anwendungsgebiete der KD sind die Behandlung pharmakoresistenter Epilepsien im Kindes- und Jugendalter sowie die Therapie angeborener Stoffwechselstörungen. Dabei ist zu unterscheiden, ob mit der KD direkt der Mechanismus der zugrunde liegenden Stoffwechselstörung beeinflusst wird oder Symptome wie Epilepsie bzw. Anfälle behandelt werden. Während die klassische KD bereits gut untersucht und weit verbreitet ist, gewinnen andere Formen ketogener Diäten (MCT angereicherte KD, modifizierte Atkins-Diät, Low Glycemic Index Treatment) zunehmend an Bedeutung. Ursächlich dafür sind die leichtere Umsetzbarkeit und damit einhergehend eine höhere Compliance vonseiten der Patienten.

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