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27.02.2019 | Psychiatrie

Kennt der Psychiater seine Patienten?

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis
Autor:
Em. Univ.-Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber
Wichtige Hinweise
Die vorliegende Arbeit beruht auf einem Vortrag anlässlich der 48. Jahrestagung der Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst & Psychopathologie des Ausdrucks e. V. vom 29.–31.10.2015 in Würzburg. Das Referat ist im Tagungsband Das Geheimnis. Psychologische, psychopathologische und künstlerische Ausdrucksformen im Spektrum zwischen Verheimlichen und Geheimnisvollem, herausgegeben von Daniel Sollberger et al. 2016 im Frank & Timme GmbH Verlag für wissenschaftliche Literatur, Wittelsbacherstraße 27a, 10707 Berlin erschienen [1]. Ich danke Frau Dr. Karin Timme sehr für die Erlaubnis, meinen Beitrag neuerlich publizieren zu können.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Psychologie und die Psychopathologie erlauben als Einzelwissenschaften einen tieferen Einblick in die menschliche Existenz, in Gesundheit und Krankheit. Die klinische Psychiatrie, der ärztliche Dienst am Kranken, kann dem Psychiater eine differenziertere Einsicht in die je einmalige Biografie der ihn konsultierenden Menschen ermöglichen. Dabei sind soziologische, psychodynamische und biologische Aspekte zu berücksichtigen: keine der drei kann für sich die Prozesse des menschlichen Lebens mit all seinen Facetten erklären.
Letztendlich bleibt der Mensch aber sich selbst und seinem Arzt in vielen Bereichen fremd, er bleibt sich und seinem Psychiater immer noch ein Geheimnis. Christian Scharfetter folgerte: „Die Psychologie und Psychiatrie tragen aber bei zu einer Anthropologie, einer Ahnung vom Menschen, von dem wir nie ein abschließendes Wissen haben werden“.

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Literatur
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